Beiträge von Jolanda Lavendel

    Jolanda, ebenfalls etwas reicher an Energie, schaute Valerian wach und neugierig an. "Erzähl bitte mehr über die Wurzel!"

    Die Pflanzen Mythodeas hatten seit Metraton'Thul ihr Interesse geweckt.

    "Dann wäre es doch Berschwendung von Ressourcen, wenn wir es nicht gleich richtig machen. Das würde Pepin gar nicht gefallen". Bei der Erinnerung an den kauzigen Mechaniker musste Jolanda unweigerlich lächeln.

    "Dann sollten wir es nicht auf die Schnelle tun, oder denkst du es ist notwendig? Falls wir Die Zeit hätten, würde ich es lieber gleich richtig und stabil erstellen "

    "Würde es denn einen nachhaltigen Sinn ergeben die Sigille zu reparieren? Es würde doch wahrscheinlich nur das Symptom beheben, nicht aber die Ursache, wenn ich es richtig verstanden habe?!"

    Als Jolanda wieder etwas mehr zu Kräften gekommen war und der Kopfschmerz langsam aber sicher nur noch ein Druck wurde, sprach sie den Wu an: "Hast du Erkenntnisse gewinnen können? Was hast du gesehen, gefühlt, verstanden?"

    Der süße Duft veranlasste Jolanda etwas näher zu kommen. Den trinkschlsuch nahm sie mit und trank zunächst auch einige kleine Schlucke, bevor sie sich dankend von dem getrockneten Obst nahm.

    Jolanda kramte sichtlich angestrengt einen Beutel mit Nüssen hervor und nahm sich eine Hand voll, bevor sie den Beutel wieder verschloss und ebenfalls zu den anderen beiden warf. Dann steckte sie sich ein Nüsschen nach dem anderen in den Mund und konnte ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken.

    Zuerst kam ein leichtes Zittern, dann wurde das Zittern eher ein Pulsieren. Der Gesichtsausdruck von Jolanda wurde unentspannter, doch entschlossen weiter zu gehen. Ihr war die Anstrengung anzusehen, doch sie machte weiter. Als der Schmerz kam und sich in ihren Kopf bohrte, verzerrte sie das Gesicht. Standhaft bleiben - da ging noch was! Mit einem Schrei, der in erster Linie der eigenen Fokussierung diente, führte sie nun die bebenden Arme über beide Seiten wieder zurück zur Mitte, um die Handflächen aufeinander zu bringen. Das kostete Kraft... als die Hanflächen sich berührten, entspannte der Körper. Jolanda war sehr erschöpft und konzentrierte sich erneut auf ihren sicheren Stand. Dann suchte sie sich etwas zum Anlehnen, um den Wu zu beobachten. Sie nahm ihren Wasserschlauch und warf diesen zuerst zu Valerian, der ebenfalls äußerst erschöpft aussah.

    Währenddessen suchte Joöanda einen sicheren stand, schloss die Augen und machte mit ihren Armen eine kreisförmige bewegung, bis die Handflächen sich vor der Körpermitte beinahe berührten, es aber nicht taten. In dieser Position verharrte sie einen Moment bevor sie die Hände kraftvoll auseinander schnellen ließ und die arme seitlich neben dem Körper ihren Platz fanden. Die Handflächen waren in Richtung Wu und Sigille gerichtet, während die Elfe versuchte ihre Energie gleichmäßig abzugeben. Jolanda wusste, dass es ab einem gewissen Punkt weh tat, dann noch ein bisschen weiter und dann würde sie aufhören müssen, sonst würde sie wieder eine Grenze überschreiten. Das musste sie vermeiden.

    "Ja, ich denke in etwa habe ich es verstanden. Die Lehrstunde in der Halle des goldenen Traums nehme ich gerne an!" Sie machte sich bereit um weiterzumachen und signalisierte, dass es von ihr aus losgehen konnte.

    Jolanda signalisierte bereit zu sein. Zu Valerian sagte sie: Ich habe schon mitbekommen, dass es auch nicht magisch Begabten möglich ist durch Willenskraft Energie abzugeben. Allerdings weiß ich nicht, wie man diese weiterleitet..." fragend blickte sie zum Wu, ober davon auch schon einmal gehört hatte?

    " Die Erfahrung habe ich auch gemacht!" , beteiligte sich Jolanda an dem Gespräch. "Lapsa hatte da mal unglaublich hilfreiche und köstliche Kekse dabei. Ich denke sie waren ähnlich, wie ein Energiefluid." Bei der Erinnerung lief Jolanda das Wasser im Munde zusammen. "Ansonsten nutze ich gerne Nüsse, die helfen auch meistens sehr gut. Wu, du magst doch auch gerne Nüsschen", sie grinste ihn an. "Ich habe keine Vorstellung, wie viel Energie du benötigst. Das Blut sollten wir uns jedenfalls für andere Situationen aufsparen. Was ich an Energie habe, kann ich an dich weiterleiten."

    Jolanda sah den ambitionierten Jindrich schmunzelnd an. "Davon verstehe ich leider nichts. Ich wollte sie mir gerade genauer ansehen, als ihr mich durch ständiges Erwähnen meines Namens abgelenkt habt." Um ihre Aussage zu bekräftigen, erhob sie die Hand, in der noch immer ihr grüner, durchscheinender Stein lag. " Der Wu scheint sich besser damit auszukennen ", sagte sie.

    "Nein, deren Sprache beherrsche ich nicht." antwortete Jolanda der vorbeigehenden Miyaka'An. "Ich habe noch einige Vorräte an getrockneten Blüten und auch Lavendelöl. Allerdings sind sie dank des Chamsin nicht sehr üppig. Und sie befinden sich in meiner Unterbringung."