Beiträge von Bak Sturmfels

    Valerian besah sich die Sigille und konnte keine einzelen Buchstaben erkennen. Viel mehr war es ein Bild aus Strichen, Ecken und Wirbeln in dem sich scheinbar Wahllos auch Buchstaben auftauchten. Er konnte im ersten Moment sich keinen Reim daraus machen wie diese Funktioniert, aber der gebildete Valerian konnte sich vorstellen wofür es war.

    Wann: 2 Stunden nach Rate mal, wer Eisen hat

    Wer: Alle die am Terra-Portal stehen

    Beginn: 14.4.21

    Wo: Vor dem Terra Portal


    Es dauerte noch etwas, aber dann kamen Soldaten der Legio und Mechaniker und brachten allerhand an Material um den Tunnel zustützen. Es wurden lange Holzbalken gebracht, so wie Sägen, Räumwerkzeuge, Hämmer, Nägel und einiges mehr. Kurz vor dem Portalbaum wurde ein Tisch aufgestellt und eine Tafel. Ratschkop zeichnete grob die Stellen auf, so wie die Schäden welche sich im Tunnel befanden. Vermessen, Stützen, Räumen und Sichern schrieb er als Punkte auf.

    Jindrich betrachte das Tor, welches aus einem Bogen von mehreren Bäumen bestand. Würde man nur einen Baum davon fällen, so würde man eine Besonderheit sehen. Ein Stamm dieser Breite hätte für gewöhnlich weit aus mehr Lebensringe aufzuweisen. Das weist darauf hin das diese Bäume weitaus schneller gewachsen waren als ein normaler Baum. Die Breite des Portals ließ es zu, das selbst Karren hindurch passten. Jindrichs Blick konnte ebenfalls die Sigille nicht entgehen. Es war ein runder, weißer Stein, durch die Witterung leicht vergilbt, welcher Symbole auf sich hatte.

    Wann: Während RE: Das Treffen am Portal

    Wo: Aushang

    Wer: Bak

    Status: geschlossen


    Es hatte die versprochen 2 Stunden gedauert, aber alle Mitglieder vom Rat der Weisen schienen den Weg für die Tunnelrettung ebnen zu wollen.

    Bak hängte einen Zettel aus der dies bestätigte.


    „Der Rat der Weisen hat die Freigabe für Holz, Stein und Eisen nach Bedarf für die Tunnelreparatur beschlossen. Die genaue Aufstellung der benötigten Materialien orientiert sich an der Liste von Statiker Ratschkop.“


    Kurz darauf kamen einige Soldaten der Legio zur Innung der Mechaniker und halfen dicke Holzbalken und Werkzeuge zum Tunneleingang zu tragen. Weitere Mechaniker rückten mit weiterem Materialien nach.

    Jindrich bekam vom Boten der Bak den Brief überbrachte sofort eine Antwortschrift.


    „Ich kümmer mich um den Rat. Ratschkop soll sich die Sachen schnappen die er braucht. Gib mir 2 Stunden die Erlaubnis von den Rats-Mitgliedern einzuholen. Geht schneller als eine Sitzung einzuberufen. Wenn ihr Träger braucht, die Legio hat ein par Soldat parat.


    Glück auf,

    Bak“

    Nestor tippte sich ans Kinn:“Ich denke schon das die Stadt diese Ressourcen hat. Aber wenn es sich um die Tunnelreparatur dreht, würde ich mich an den Rat der Weisen wenden.“

    Wilfried war ebenfalls in die Innung zurückgekehrt, war dabei aber bei weitem nicht so schnell wie Jindrich gewesen. Er ging an ihm vorbei und schaute ihn an:“Wat jibbet?“, fragte er den Soldaten.

    Wilfried sortierte seine Gedanken. Er nahm Rücksicht auf die Narech’tuloch und verzichtete deswegen auf schriftliche Notizen. „Die Stellen wo die Schäden sin, hab ick markiert. Meene Theorie is: Wenn dit nur unsan Zugang betrifft...“ Er bückte sich und malte ein ‚T‘ in die Erde. Den oberen Strich zog er dicker. „.. Dann is dit der Punkt wo die Kraft am mesten wirkt.“ Er zeigte auf die Stelle kurz vor der Kreuzung. „Die Haupttunnel halt’n die Belastung aus, aba unsa kleener biecht sich da zu stark. Stütz’n, Reparier‘n un Kräftig‘n. Wat ihr da lesten könnt an Magie, wees ick net. Aba wir brochen Holz, Stein un Eisen zur Instandsetzung.“

    Sie waren etwa 30 Augenblicke unterwegs gewesen um hier her zu gelangen. Wilfried, der sich den Schaden durch den Kopf gingen ließ, wartetete nur noch darauf das sie den Rückweg antreten würden.


    Jolanda konnte mit ihrer Analyse nichts magisches festellen.

    Wilfried schien interessiert zu schauen. Er legte die Hand an den Regler seines Helms und strahlte auf die Tunnelwand. Es sah aus wie ein Bergrutsch der die linke Seite bereits mit Schutt bedeckte. Neben dem Stein war auch Sand eingedrungen und lag über dem Boden. Scheinbar war dies eine schwache Stelle im Stein gewesen und durch Beschädigungen wurde ein dahinterliegendes Sandvorkommen freigelegt. Durch das Loch sah man einen dicken Wurzelstrang welcher von den fallenden Steinen fast durchtrennt wurde. Sein Blick ging über die Decke auf die andere Seite die bereits Risse aufwies. Ohne Stützbalken würde bald der ganze Tunnel an dieser Stelle einbrechen. Wortlos legte er wieder eine Fahnenauf den Boden und gab ein stilles Signal sich zurück zu ziehen. Hier wollte er nicht länger verweilen als nötig um nicht noch eine Erschütterung herbeizuführen.

    "Exakt 11 Tage her. Ick hab ein wahrhaftig tolles Kartenhaus daran verlor'n.", seufzte Wilfried. Er kniete sich hin und betrachtete einen der Steine. "Dit hat davor aufgedrückt und hier is et uff gegangen. Jewaltige Kräfte. Also spätestens hier sin wa in einer Gefahrenzone." Mitleidig betrachtete er den schon halb skelettierten Nager. "Schaun wa ma noch ob es schwerere Schäden als dit gibt. Und psssst. Schall un so." Er legte eine dritte Fahne auf den Boden und wartete auf Jindrichs weiteres Vorgehen.

    Wilfried mussterte die Risse. Er stellte den Strahl sehr schmal ein um die Narech’tuloch nicht zu blenden. „Hmm nen fingerbreiter Spalt, aba der Bruch is sauber. Hier sollt‘ uns die Decke noch net aufm Kopp falln. Aba achtet auf Trümmer.“ Er legte auch hier ein Stofffähnchen auf den Boden.

    Es waren die Narech’tuloch die als erstes Aufplatzungen an der Wand bemerken konnten. Auch die Luft war für diesen kurzen Abschnitt den sie erst gegangen waren realtiv warm und ungewöhnlich stickig. Nicht so wie ein künstlich gegrabener Tunnel, aber auch nicht so wie sie es kannten.