Ankunft der Materialien

  • Foxja erhielt keine weiteren Aufträge und verabschiedete sich von den anderen. Ihr Weg würde sie wieder in die Stallungen führen, vorerst.

    Allerdings nahm sie sich vor Miyaka’an einmal in den nächsten Tagen aufzusuchen.

    ´Schmerz lässt sie nicht weinen,

    doch Freude vermag es zu machen,

    Schmerz, er lässt sie lachen,
    dem Feinde freudig entgegen,
    sich der Gewalt des Fremden entheben,
    Gefühle sind einzig was sie leitet,
    sie sind der einzige Pfad, den ein Krieger beschreitet!´ (Eigen, Nebelflut)

  • Tatsächlich hatte sich Leukos wieder beruhigt. Um das Terravolk zu verabschieden klopfte er sich zum Legionitengruß auf seine Brust. Auch Foxia bekam diese Art der Verabschiedung.

    Nun harrte er aus um seine restlichen Kameraden abzupassen.


    Würde sich heute die Gelegenheit ergeben bei Hafthor einzufallen? Bei diesem Gedanken realisierte der Abrasier, dass er durst hatte. Met wäre jetzt wohl genau das richtige...

    Er stellte sich vor wie sein allerliebstes honiggelbe Gesöff in einen Krug gegossen wurde. Ein paar Spritzer fanden ihren Weg aus dem Becher heraus, rannten an der Außenseite des Kruges als goldene Perlen gen Boden.


    Leukos raunte seinem Bruder zu, dass er eine Runde bei Hafthor für ihn und die Kameraden ausgeben würde. Die bessere Bezahlung des Decurios wurde seit Anfang an in die Stadt und ihre Erzeugnisse investiert. So würde es auch heute sein.

  • Bevor es in der Aufbruchstimmung unterging, wiederholte Jindrich sein Anliegen noch einmal. Diesmal wandte er sich direkt an Wu Yan-Dao: „Bis auf weiteres würde ich dir vorschlagen, den Tunnel durchgängig mit Fackeln ausleuchten und begutachten zu lassen, falls die Spinnen erneut eindringen, oder sich weitere Risse bilden.

    Können wir sonst noch irgendwie zur Hand gehen? Andernfalls würden wir in die Garnision zurückkehren.“

  • Wu überlegte einen Moment und antwortete „Aufgrund der inaktiven mystischen Quelle würde ich es bei regelmäßigen Kontrollgängen belassen da die Fackeln zu viel Luft benötigen würden die nicht schnell genug nachgefühlt wird. Zudem rege ich an den Tunnelverkehr erst einmal auf das nötigste zu beschränken.“


    Auf Jindrichs zweite Frage zuckte er mit den Schultern „Ich bin hier ja nicht der Leiter der Expedition sollte also diesbezüglich nichts entscheiden.“

  • Guter Einwand. Beide“, bestätigte Jindrich, „soll ich das mit den Kontrollgängen im Namen der Ersten irgendwo veranlassen? Leonis Wacht? Mechaniker? Legio?

    Und falls die Legio hier noch gebraucht wird, schickt einen Boten zur Garnison.“

  • „Eine Zusammenarbeit bei den Kontrollgängen währe sinnvoll. Irgendwer mit ner Waffe als Schutz und die Mechaniker zur Kontrolle der Tunnelbeschaffenheit. Insgesamt rate ich zu einem Bericht an den Auftraggebenden mit einer Handlungsempfehlung.“ Zu Jindrichs Wunsch mit der Kaserne äußerte er sich nicht nochmals da er seine Antwort ja bereits gegeben hatte.

  • "Genau so werde ich es Nestor melden. Vielen Dank für deinen Rat."


    Dann wandte sich der Legionit den Resten der Legio zu: "Legio! Aufgehorcht! Wir sind hier vorerst fertig. Abzug in die Garnison. Ausführen."


    Er selbst begab sich auf den Weg zur Halle des Goldenen Traums, um Bericht bei Nestor zu erstatten.