Ankunft der Materialien

  • Also sie im Tunnel verschwand blickte Foxja noch einmal kurz hinter sich...hatte sie ihren Namen nochmals gehört?

    Eine von Miyaka‘an s Volk wollte sich ihr wohl anschließen.

    Sie winkte ihr zu zu folgen und machte sich dann auf den Weg zurück zum Riß. Die weiteren Fackeln in Hand und Gürtel tragend.

    ´Schmerz lässt sie nicht weinen,

    doch Freude vermag es zu machen,

    Schmerz, er lässt sie lachen,
    dem Feinde freudig entgegen,
    sich der Gewalt des Fremden entheben,
    Gefühle sind einzig was sie leitet,
    sie sind der einzige Pfad, den ein Krieger beschreitet!´ (Eigen, Nebelflut)

  • Die Narech'Tuloch wandte sich dem Neuankömmling zu und entfernte sich ein kleines Stück weiter in Richtung Höhlen Eingang, behielt das riesige Tier aber fest im Auge. Nur ihr mit einem mal schnellerer Atem verriet, dass sie unter Stress geriet. Wo die Spinne sich hinbewegte, hielt Miyaka'an die Fackel hin. Keine schnellen Bewegungen, die Fackel gerade gehalten, dass sie gleichmäßig und langsam abbrennen konnte. Das vorsichtige Tasten nach der bereits abgebrannten Fackel, um zu sehen, ob noch Brennmaterial zur Verfügung stand. Das Licht durfte nicht ausgehen! Miyaka'an hielt auch die Leuchtsteine zum Aufladen wieder in das Licht und versuchte sich zu beruhigen. Sie hatte noch ein paar Optionen in ihren Beuteln, um nicht Spinnenfutter zu werden, darunter ihr Mittagessen, das sie im äußersten Fälle opfern würde und die Trockenfleischstücke. Vorerst wollte die Narech'Tuloch jedoch sehen, wie die Spinne sich weiter verhielt. Ihr Blick wanderte kurz und langsam zu den Netzen im Tunnel, in denen die Eier zu sehen waren. Sie zog sich hinter die gedachte Linie des Gros an Eiern zurück. Vielleicht wollte SIE auch nur ihre Nachkommen in Sicherheit wissen und sie schützen.

  • Die Augen der Hirschin verengten sich etwas, um die Spinne besser in Augenschein zu nehmen. Als sie die Größe besser einschätzen konnte und erkannte, dass es sich nicht um die Brutmutter, sondern eine Jägerin handelte, die ihr potentielles Opfer ausspähte, grinste die Narech'Tuloch kalt in sich hinein.


    'Veran'an, Schwester im Geiste und der Aufgabe. Wir werden sehen, wer besser ist.' dachte sie bei sich. Da sie wusste, dass auch Spinnen in Rudeln jagten, sah sie sich nach weiteren Jägern um. Das Licht der Fackel würde Augen und Chitinpanzer verraten.

  • Eine der Fackeln trug Foxja brennend vor sich her. Auf ihre Begleitung brauchte sie ja derzeit nicht zu achten, waren diese Leute doch offensichtlich erfahren und wussten, was sie taten. Keine Anweisungen nötig und würden nur für Unruhe sorgen.

    Der Ort des Risses kam nun näher und Foxja achtete darauf Miyaka’an zu erspähen. Ihrer Begleitung deutete sie nur an, dass das Ziel nun vor ihnen lag.

    ´Schmerz lässt sie nicht weinen,

    doch Freude vermag es zu machen,

    Schmerz, er lässt sie lachen,
    dem Feinde freudig entgegen,
    sich der Gewalt des Fremden entheben,
    Gefühle sind einzig was sie leitet,
    sie sind der einzige Pfad, den ein Krieger beschreitet!´ (Eigen, Nebelflut)

  • "Hhhm. Lecker", quittierte Jindrich die Beute der Abrasier und zog die Augenbrauen verächtlich hoch. "Mit ein bisschen Glück beschäftigt sie das ein wenig.

    Leukos aus Abrasien , Gaius aus Abrasien , habt ihr noch einen Vorschlag? Die Spinnen weichen vor Feuer zurück. Wir dürfen jedoch nicht ihre Netze in Brand setzen, weil sonst der Tunnel einstürzen könnte. Thorbrand und Valerian könnten sich heiße Steine vorstellen. Das dauert jedoch bis die heiß sind. So lange will ich nicht hier draußen warten, weil Foxja und die Narech'Tuloch schon da drin sind und die Viecher mit Fackeln zurückhalten."

  • Die guten Ohren Miyaka'ans konnten die drei näherkommenden Personen schon recht früh wahrnehmen. Als Foxja, YakaTeca und Ray'kjah bei ihr anlangten sahen sie in ein ziemlich erleichtertes Gesicht. Miyaka'an setzte die anderen kurz von ihren Beobachtungen in Kenntnis.

    "Die Spinnen haben sich in Richtung Riss zurückgezogen, die Jägerin da vorne beobachtet mich schon eine ganze Weile und hat wohl gewartet, dass die Fackel verlischt, und... oh, genau, die Spinnenweben kann man kaum zerreißen und verbrennen machen keinen Sinn, doch mit dem Dolch konnte ich sie einfach durchschneiden." Mit einem letzten Zischen ging Miyaka'ans Fackel aus.

  • Draußen vor dem Tunnel lauschte der Forscher den Überlegungen der Soldaten. Unwillkürlich fing er an zu summen.

    Itze Bitze Spinne...

    Er ging ein wenig auf und ab, und plötzlich runzelte er die Stirn.

    Kam der große Regen...

    Ein Schritt auf die Soldaten zu, mit fast geöffnetem Mund. Dann drehte er wieder um. Nein, das ist Blödsinn.

    Oder? Keine Brandgefahr... Harmlos für uns... Wenig Gefahr für den Tunnel, außer an sandigen Stellen... Die Wurzeln würden sich wahrscheinlich eher freuen... Und vielleicht ausreichend unangenehm für die Krabbelviecher...

    Er ließ den Gedanken noch etwas reifen.

  • Die Schritte Foxja’s stockten für einen Moment, als sie dem Blick von Miyaka’an folge und die so genannte Jägerin sah. Was für ein Brocken im Vergleich zu den anderen Spinnen. Den Drang ihr Sax zu ziehen unterdrückte die Schildmaid und griff statt dessen zu einen unbenutzten Fackel und reichte diese Miyaka’an.

    „Alle am Tunneleingang wissen Bescheid und folgen schnellst möglich“, Foxja bemühte sich um einen ruhigen Tonfall. „Vielleicht können wir hier mit deinem neuen Wissen etwas Vorarbeiten?“

    ´Schmerz lässt sie nicht weinen,

    doch Freude vermag es zu machen,

    Schmerz, er lässt sie lachen,
    dem Feinde freudig entgegen,
    sich der Gewalt des Fremden entheben,
    Gefühle sind einzig was sie leitet,
    sie sind der einzige Pfad, den ein Krieger beschreitet!´ (Eigen, Nebelflut)

  • Die Hirschin nahm die Fackel dankend an und behielt sie vorerst nur in der Hand. Ressourcen sparen, denn die Spinnen auf Distanz zu halten hatte auch so funktioniert.


    "Wollen wir versuchen, den Boden frei zu bekommen? Wenn aber nur ganz vorsichtig, langsam, die Gelege nicht berühren und die Tiere im Blick behalten." riet sie und warf ihren Schwestern dann erleichterte und dankbare Blicke zu.


    "Wer will wachen und beobachten und wer sich an den Netzen versuchen? Ich denke, nur das nötigste. Ein Pfad vielleicht."

  • „Ich melde mich freiwillig für die Beseitigung der Netzte“, meinte Foxja mit Blick auf die große Spinne, „nimm ruhig meine Fackel und ich fang.....da hinten an.“

    Foxja übergab das Feuer und zog sich im Tunnel ein paar Schritte zurück. Erst dort zog sie das Sax hervor und begann die Netze in der Mitte des Bodens zu durchtrennen, so dass sie stückweise zu den Seiten gelegt werden konnten.

    ´Schmerz lässt sie nicht weinen,

    doch Freude vermag es zu machen,

    Schmerz, er lässt sie lachen,
    dem Feinde freudig entgegen,
    sich der Gewalt des Fremden entheben,
    Gefühle sind einzig was sie leitet,
    sie sind der einzige Pfad, den ein Krieger beschreitet!´ (Eigen, Nebelflut)

  • Miyaka'an hatte die Fackel entgegen genommen und die drei Hirschinnen verteilten sich so, dass sie in alle Richtungen sehen konnten, falls den Spinnen etwas anders einfiel als nur zu gucken.


    "Versuch so wenig Zug und Schwingung wie möglich auf die Fäden und Netze auszuüben." bat Miyaka'an Foxja und starrte die Spinne vor ihr weiter an, lauschte auf die Umgebung.

  • Sich über seinen Bart streichend überlegte Leukos.

    "Heiße Steine...

    Wie wäre es mit kochendem Wasser oder heißem Wachs? Das würde die Netze nicht entflammen und die Viecher kochen.

    Wird halt leider auch ein paar Momente dauern bis das alles bereit ist..."

  • "Dann versuchen wir doch erst mal kaltes Wasser. Trinkschlauch unter den Arm klemmen und mal ein, zwei kleine Spinnen durch die kleine Trinköffnung mit Wasser bespritzen. Vielleicht lassen sie sich so sanft wegdrängen? Ist längst nicht so gefährlich wie offenes Feuer, und wirkt bestimmt auch nicht so aggressiv auf sie. Denn für die Spinnen sind sicher wir die Eindringlinge..."

    Valerian drehte sich kurz um zur Sigille und Wu, dann zurück zu Leukos.

    "Ich hab's noch nicht ganz zu Ende gedacht, wollte aber zumindest den Gedanken hier lassen, denn ich muss zurück zu diesem Stein am Tor. Bis nachher!"

    Er nickte den Umstehenden zum Abschied zu und ging zu Jolanda und Wu.

  • Jindrich folgte sowohl Leukos Ausführungen, als auch dem Vorschlag von Valerian, dem er dann etwas bedröppelt hinterherschaute. Er zuckte ergeben die Schultern und wandte sich dann an die vier Legioniten.

    Wird mir alles zu kompliziert und ich glaub, auf die Faugest können wir auch nicht mehr zählen.

    Wir packen jetzt das Material auf den Wegen, halten die Wasserschläuche bereit und machen das hier fertig. Wir essen zeitig.“ Er schnaufte einmal hörbar aus. Irgendwas schien dem Decurio quer zu liegen.

    Gaius, Leukos: nehmt den Karren und passt auf Ratschkop auf. Thorbrand, Edo Brockbansen , ihr geht mit Schilden vor, Fackeln bereit halten.

    Und passt alle auf, die Netze nicht anzuzünden!


    Ratschkop? Wir laden auf und dann geht’s rein.“