17.7.2. Geschichten und Legenden Kelriothar 1. Feldzug

  • 17.7.2

    1 Geschichten und Legenden

    2 Traganter Elben

    2.1 Valadnrielvon Tragant

    Valandriel von Tragant ist die Tochter der Nyame von Tragant und hält im Viertel der Entdecker Hof. Sie wurde angeblich innerhalb des letzten Jahres aus der Leere gerettet, kurz bevor die Ebene des verfemten Elements durch Magier aus dem östlichen Siegel vernichtet wurde. Ihr Fokus soll vor allem auf der Gewinnung von Wissen über die Armee des Zweifels liegen.

    2.2 Reichtümer

    Auf dem Convent agierten wohl seit langer Zeit wieder die Elben von Tragant – ja die Prinzessin der Elben selber soll dort geholfen haben, das Schwert des Zorns – wohl irgendein Artefakt – zu bergen. Die Elben sollen große Reichtümer zu vergeben haben, ob es sich wohl lohnen würde, ihnen zu helfen?

    3 GeliebteKinder / Avatare

    3.1 DieAvatare & Orphalioth I

    Die Macht der Avatare der Elemente war gewaltig. Jene Wesen, die gleichzeitig Sprachrohr ihres Elementes und sterbliche Wesen waren, sollen einst gesandt worden sein um den Fall Orphaliots zu kompensieren. Der Almahandir war, so die Geschichten das letzte Wesen vom Blut der Elemente selbst auf Mitraspera.

    Als Magica ihn aufgrund seines Wütens gegen die zweite Schöpfung in den Schlaf sandte erhoben die fünf Elemente ihre liebsten Kinder zu Avataren.

    3.2 DieAvatare und Orphalioth II

    Man sagt, dass die Elemente stets aus den Reihen der geliebten Kinder ihre Avatare wählen. Sie erheben jene sterblichen Seelen, in welchen sie sich selbst wiederfinden zu ihren Sprachrohren. Doch bevor die Avatare in die Welt gerufen wurden soll es zu andauernden Konflikten zwischen Orphalioth und den geliebten Kindern gekommen sein, da diese den Willen der Elemente unterschiedlich auslegten. Zuletzt aber setzte sich Orphaliots eiserner Weg durch, da niemand dem Almahandir an Macht und Grausamkeit gleichkam.

    3.3 Opfer der Avatare

    Es wird auf der Reise immer wieder von den Opfern der Avatare, sogenannten Sprachrohren der Elemente gesprochen. Diese mächtigen Wesen sollen sich für alle hier Anwesenden geopfert haben um den Weg zu bereiten. Die Geschichte des Avatars Magicas klingt für dich jedoch unglaubwürdig, dieser soll ein sterbliches Leben erhaltenhaben und nun den Namen Sarai tragen und in Gestalt einer Edalphi unter euch wandeln. Diese Merkwürdigkeit sollte man einmal betrachten gehen, so man sie findet.

    4 Urvölker

    4.1 Ouai undReich der Rosen

    Du hörst ein Gespräch auf der Reise mit an:

    Einer:„Hast du gehört? Die Ouai lagern wieder im Reich der Rosen. Zusammen mit den Naldar!“

    Anderer: „Nicht im, nur daneben. Weil sie sagen, irgendwo müssten sie lagern. Also neben jenen, bei denen sich die größtmögliche gegenseitige Wertschätzung findet. Und weil sie ähnliche Ansichten haben in vielen Dingen. Habe ich gehört!“

    Einer: „Also gehören sie nicht zusammen? Haben dort kein Lehen und keine Verpflichtungen?“

    Anderer: „Nicht, dass ich wüsste. Ich habe gehört, persönliche Beziehungen Einzelner spielen vielleicht auch eine Rolle. Aber vorwiegend sollen es wirklich die politische Denkweise und das Handeln sein. Ob die Nyame der Rosen dort mit hinein spielt, weiß ich aber nicht“

    4.2 DieEdalphi und der Zweifel

    Als die acht Urzweifler sich gegen die erste Schöpfung wandten, waren die Edalphi unter den ersten der Kinder der Elemente, welche sich ihnen anschlossen. Zu jener Zeit, so heißt es, verehrten die Edalphi nicht Magica, sondern beteten zu einer Göttin der Schönheit, Ästhetik und Kunst, welche den klangvollen Namen Sim Sin‘karaleth trug. Von jener wird gesagt, dass sie die Edalphi in die Arme der Ratio führte und sich im Zweifel an der Macht der Elemente vollends verlor. Was jene Göttin aber wirklich ist, wer sie war und was aus ihr wurde, liegt im Vergessen.

    4.3 Kristallthronder Naldar

    Der Kristallthron der Naldar (die Hohepriesterin des Volkes) ist derzeit in Gefangenschaft bei den ewigen Schwertern. Dies ist die Folge eine Zerwürfnisses der beiden Fraktionen durch das Wirken Merth ́yars. Immer wieder tauchen Geschichten von einer Feuertänzerin auf, die beide Seiten gegeneinander ausspielte und schließlich von einem beherzten Naldar auf dem diesjährigen Ball von Krieg und Frieden in Holzbrück ermordet wurde. Seit jenem Moment sind die politischen Beziehungen der beiden Fraktionen aufs äußerste angespannt und nur das edle Opfer des Kristallthrons verhinderte ein Blutvergießen.

    4.4 DieEdalphi und der Feldzug

    Als am Konvent nach den Archonten, Nyamen und anderen hochrangigen Personen auch die Ti’on der Edalphi die Kriegserklärung gegen die Ratio unterschrieb, wurden Gegenstimmen bei ihrem Volk laut. Einige der sonst so eisernen Edalphi schienen sich gegen die Unterschrift auszusprechen, da der bedingungslose Krieg gegen alle Diener der Ratio auch die Mitglieder ihres Volkes einbeziehen würde, welche vielleicht noch auf Seiten der Ratio wandelten. Einzelne Stimmen waren zu hören, dass man eher den Eisernen Eid brechen würde als das ältere Bündnis der Edalphi, niemals mehr gegeneinander zu kämpfen. Ob die Edalphi wirklich eidbrüchig werden könnten?

    4.5 Narech Tuloch

    Du hast gehört, dass auf dem großen Convent ein neues Volk aufgetaucht sein soll, ein weiteres Volk der Erde. Sie hätten sich Narech Tuloch genannt und gar davon gesprochen, dass sie das erste der Elementarvölker gewesen seien – doch waren das nicht die Naldar? Anscheinend wollen sie die Seelen der Gefallenen retten, damit diese nicht der Ratio anheimfallen.

    4.6 Die Rikan und Kan von Siegelstatt I

    Die Kan von Siegelstatt waren schlichte Kreaturen, welche vom Pakt der Neun erschaffen wurden. Hierfür bedienten sich die Herren Siegelstatts aller neun, ihnen bekannten Elemente. Sie verwandten die fünf Elemente der ersten Schöpfung und gaben ihnen durch die Leere, das schwarze Eis, das untote Fleisch und die Pestilenz besondere Stärken, aber auch Schwächen. Die Kan waren als einfache Arbeiter und Soldaten geplant, niemals aber als eigenständige Wesen.

    4.7 Die Rikan und Kan von Siegelstatt II

    Die Rikan waren machtvolle Diener der alten Herrscher von Siegelstatt. Sie waren zu großen eigenen Geistesleistungen und der Anwendung der Mächte aller neun Elemente aus denen sie erschaffen wurden fähig. Obgleich es Gerüchte gibt, dass auch Rikane den sogenannten Dienervolkimpuls haben, der sie zwingt jedem wahren Erben der alten Herrscher zu gehorchen, waren die Rikan doch von allen Elementarvölkern, die bislang entdeckt wurden am weitesten fortgeschritten.

    4.8 Der Stamm derToria

    Die Edalphi, eines der Elementarvölker der Magie, fiebern der Öffnung des Spiegelportals mehr entgegen als selbst die entschlossensten der Tivar Khar’assil. Soll sich doch dort, auf der anderen Seite, ein Stamm ihres Volkes befinden. Noch ist unklar, warum der Stamm der Toria damals nicht in den Schoss der Elemente und nach Mitraspera zurückkehrte und sich von der Knechtschaft der Ratio befreien konnte. Sind sie zurückgeblieben, um ihren Brüdern und Schwestern die Flucht zu ermöglichen oder waren sie nicht in der Lage zu gehen, weil die Ratio sie fest in ihren Klauen hielt? Sind sie eigentlich die tragischen Helden dieses Konflikts und harren dort seit Jahrtausenden ihrer Rettung? Genauso wahrscheinlich erscheinen die Spekulationen, die besagen, dass sich dieser Stamm der Ratio verschworen hat und nun auf der anderen Seite des Kristallportals auf uns wartet, um uns und ihre Brüder und Schwestern in den Staub zu werfen. Letztendlich bleibt uns wohl nur, nach ihnen Ausschau zu halten und ihre Seelen zu prüfen.

    4.9 DieEdalphi und der Feldzug

    Kaum eine Gruppierung hat in den letzten Jahren so viel über die Ratio gesprochen wie die Edalphi. Waren sie es doch, die von den Zweiflern erst verführt, dann gefoltert und schließlich verflucht wurden. In all ihrer Angst vor dem, was passieren würde, wenn die Ratio erst befreit ist, gründeten sie sogar eine neue Kaste der Priester, die Dira’car. Diese beschäftigen sich angeblich seit zwei Jahren damit, wie man sich gegen den Zweifel schützen kann. Ob das Wissen dieser jungen Kaste ausreicht, einen Schutz gegen die Ratio aufzuzeigen?

    4.10 Stämme derEdalphi

    Von den fünf Stämmen der Edalphi, welche jeweils einem Element neben Magica zugewiesen wurden, leben heute noch vier auf Mitraspera. Der fünfte Stamm aber, die Toria, welche dem Element des Feuers zugeschrieben wurden, gingen mit der Ratio unter das erste Siegel und verschwanden in der Spiegelwelt. So steht auch heute noch zu fürchten, dass sie ihre Göttin Sim Sin‘karaleth anbeten und entschieden und überzeugt für den Zweifel und die Abkehr von der ersten Schöpfung eintreten. Ob sie aber Sklaven oder tatsächlich überzeugte Anhänger der Ratio sind, ist wohl unmöglich zu sagen.

    4.11 Edaplhi undEliondar

    Die Edalphi wurden einst für ein Leben in Symbiose geschaffen, nämlich zusammen mit ihrem Schwesternvolk, den körperlosen Eliondar. So ist im Körper eines jeden Edalphi Platz für eine zweite Seele, weshalb sich ein Edalphi niemals vollständig fühlen wird, wenn er nicht in Symbiose lebt. Doch die Anhänger der Ratio brachten die Edalphi dazu, sich von ihrem Schwesternvolk loszusagen. Angeblich wollten sie die dadurch entstehende Leerstelle nutzen, um durch Experimente mit dem Zweifel die Edalphi zum perfekten Volk des der Ratio zu machen. Die Eliondar hingegen jagten sie und sperrten sie weg, wahrscheinlich aus der Unfähigkeit heraus, das körperlose Volk töten zu können. Seitdem wurden nur sehr wenige Eliondar gefunden und aus ihren Gefängnissen befreit. Was ist mit den Tausenden passiert, die es noch hätte geben müssen?

    4.12 Prüfungzum alten Blut

    Im letzten Jahr auf dem Heerzug und auch auf dem Konvent nahmen die Ouai noch die „Prüfung des Alten Blutes“ ab. Doch es werden Gerüchte laut, dass die Ouai dies nun ablehnen. Gründe dafür sind derzeit nicht bekannt.

    5 Personen

    5.1 Nyame der Rosen

    Wie die meisten anderen Träger hoher Würden in Mitraspera bleibt auch Esthaer de vo Canar, Nyame der Rosen, in ihrem Reich. Gerüchten zufolge soll sie sich um das Wohl des Landes bemühen, während ihr Archon den Krieg in die verdorbene Welt bringt. Sie hat aber einige ihrer engsten Vertrauten mit ihm geschickt. Unter ihnen ihren Leibarzt Frey Thomasson, die Edalphi Larell und den Eliondar Gaheris für das geistige Wohl, ihren Neches’re Perendur ap Thal und auch ihre eigene Tochter Elisabeth, welcher sie wohl besondere Aufgaben übertrug.

    5.2 Archon der Dornen

    Der Archon der Dornen, Karl Weber, hat sich mit einer Frau verlobt. Ihr Name ist Kalotta von Siegeleschen. Man erwarte eine nicht allzuweit entfernte Trauung und reichlich Nachwuchs.

    5.3 Nesches'Redes Nordens

    Sylvana Katharina von Lichtensteyn, die Neches ́re des Nordens gilt vielen nur als Stimme des Weges der Einheit, sondern sie trägt angeblich auch das Zepter „Flammender Zorn“. Eine Waffe, welche einst Beshtar Meriashti gehörte, dem größten Kämpfer des Paktes der Neun. Angeblich säht die Waffe Furcht in den Herzen der Armee des Zweifels.

    5.4 Abarchas

    Während du dich vor dem Portal wartetest, hast du gehört, wie sich einige andere Siedler in der Gegend über einen alten Text unterhielten. Sie hätten eine Tontafel in der Nähe von Assansol gefunden, doch mehr als einen Namen – Abarchas – hätten sie nicht darauf lesen können. Die Tafel hätten sie inzwischen den Ouai gebracht. Abarchas – war das nicht der alte Herrscher, der irgendetwas mit den Boro’Madar und dem anderen Volk der Erde zu tun hatte?

    5.5 Igraina ofBarrenbay

    Igraina of Barrenbay, die Laird der Knochenkönigin war einst, so sagen die Geschichten, eine Tochter der Tugend und diente im Orden der ewigen Schwerter als Dienerin. Allerdings scheint sie sich mit jenen überworfen zu haben und schloss sich dem Willen der Knochenkönigin an. Was die Laird dazu brachte, und welche dunklen Geheimnisse sie über die ewigen Schwerter kennt, vermag heute wohl niemand mehr zu sagen.

    5.6 Stimme desWeltenrates

    Lho'Sinyia Felstau, die Stimme des Weltenrates wurde als Prophetin der vier Aufgestiegen Wesen, die einst Klais Windbringer, Camiira, Alnock Ginster und Alusei waren erkannt. Die Paredroi des Weltenrates fanden das Orakel in Holzbrück im vergangenen Frühling. Jedoch schien die Stimme zu schwach um sich dem Übergang in die Spiegelwelt stellen zu können und entsandte nur ihre Freunde, welche sich im Banner des Trosses der Heereswacht anschlossen und nun gemeinsam mit den Paredroi versuchen wollen, die Macht des Weltenrates gegen die Ratio zu nutzen.

    5.7 Vel'Inthul

    Seltsame Geschichten hört man über zwei zwielichtige Gestalten, den Dunkelelfen Vel'Inthull, einstige höchster Magier des nördlichen Siegels und dort durch Verrat in Ungnade gefallen, und seiner Schülerin Aliisza. So sollen beide im Rahmen eines geheimnisvollen Rituals verschwunden sein, so spurlos, dass selbst Magie sie nicht aufzuspüren vermag. Und so endgültig, dass sich selbst die hohen Gelehrten streiten ob diese Zwei je existiert haben.

    Die drei überlebenden des Rituals, die einstigen Weggefährten der beiden hüllen sich in Schweigen was dort vorgefallen ist.

    5.8 Almahandra

    Die Seele Orphaliots wurde geteilt in den Almhandir und die Almahandra. Wo die Almahandra heute unter den Sterblichen wandelt, ist der Seelensplitter des Almhandir weiterhin verschwunden und niemand mag ahnen, ob er nicht schon längst aus seinem Schlaf erwacht ist, bereit im Dienst des eiserenen Glaubens wieder Schrecken und Vernichtung über die Schöpfung zu bringen. Doch mit der Rückkehr der Almahandra sind erneut die Avatare verschwunden, oder im Kampf gefallen, so dass sich unweigerlich die Frage stellt: Vertrauen die Elemente ihrer Prophetin erneut, ihren Willen zu verkünden?

    5.9 Merth'Yar

    Der Name Merth´yar steht im engen Zusammenhang mit der Geschichte der Naldar. Der alte Herrscher des Feuers soll eine Geißel des Naldarvolkes gewesen sein und dieses vor dem Weltenbrand immer wieder heimgesucht haben um es an den Rand der Vernichtung zu bringen. Doch neuere Legenden erzählen davon, dass Merth´yar ein erbarmungsloser Jäger war, der nicht nur die Naldar am Weg zur Größe hinderte. Geschichten sprechen von der „Schlacht der weinenden Träume“ in deren Verlauf der alte Herrscher ein ganzes Magievolk - die Eliinshar -vernichtete, und so zu einem Helden des eiserenen Glaubens wurde.

    5.10 Orathon

    Eine Legende besagt, dass nachdem der alte Herrscher Orathon einen Xerikan am Fuße eines Berges erschlagen hatte er noch kurzen Blickkontakt mit einer zur Ratio übergelaufenem Rikan hatte. Diese Rikan führte ihre Kämpfer an um die geflohenen Kinder der Ewigen Schwerter zu vernichten und somit dem Orden bei den Wurzeln zu packen. Die Anführerin wurde Sor'ka genannt und Gerüchte besage, dass sie immer noch im Dienste des Zweifels steht.

    5.11 Maite

    Während der Heerwurm des Untoten Fleischs vor einem Jahr an der Weltschmiede kämpfte, verübte ein Untoter namens Maite einen Anschlag auf die Knochenkönigin. Maite schuf dafür mithilfe der Siedler einen Dolch, der die Macht besessen haben soll, die göttliche Herrscherin der Untoten zu vernichten. Aus den Reihen des untoten Heerwurms selbst hört man, dass der Anschlag fehlgeschlagen sei und weder die Knochenkönigin, noch König Garvan endgültig vernichtet wurden, dafür aber der Attentäter. Ob die beiden höchsten Entitäten des Untots tatsächlich in Sicherheit sind, wie es die Presse des Untots behauptet, sei dahingestellt. Drahtzieher hinter dem Anschlag war allem Anschein nach der Ecclesius Maximus, der oberste geistliche Anführer der Untoten. Er erklärte direkt nach dem Attentat den Herrschaftsanspruch über alle Untoten und führt seit dem einen Bürgerkrieg rund um Terra Ankor. Dies könnte der Grund dafür sein, warum der Heerwurm des Untoten Fleischs in die Spiegelwelt einzog.

    6 Gesellschaftdes Zweifels

    6.1 Informationssammlung

    Nachdem über den Herold bekannt wurde, dass Truppen der Ratio im Nördlichen Siegel höchstwahrscheinlich taktische Informationen zu der Hauptstadt Paolos Trutz sowie einigen anderen Städten eingeholt haben, gar auch Stadtwachen in die Spiegelwelt entführt haben, sind die Befürchtungen groß, dass mit diesen Informationen gegen das Siegel agiert werden kann.

    6.2 Erleuchtung

    Eine Gerücht besagt, dass es für jeden Bewohner der Spiegelwelt im Leben nicht größeres gibt, als die Erleuchtung durch die Ratio. Ihr ganzes Handeln und ihre Existenz ist von dem Streben nach Erleuchtung geprägt und durchzogen. Die Krieger des Zweifels erfahren diese Erleuchtung im Kampf, da sie in dem Moment, indem sie von einem überlegenen Gegner besiegt werden, oder sie selber einen unterlegenen Gegner besiegen einen intensiven Moment der Erleuchtung erfahren.

    6.3 Ignis' Hass

    Man sagt, dass der besondere Hass der Ignis jener Frau gilt, die als erste durch das Spiegelportal schritt. Einer bezaubernd schönen Erscheinung mit exotischen Gesichtszügen und olivfarbener Haut. Wer immer sie tötet soll vom Element des Feuers mit Schätzen und Macht überhäuft werden. Doch warum Ignis jene Frau so erbarmungslos hasst, ist nicht bekannt… doch scheint der Zorn des Feuers und ihre große Macht Hand in Hand zu gehen.

    6.4 Kan

    Die Armee des Zweifels, welche im vergangenen Jahr immer wieder durch Risse nach Mitraspera vordrang scheint nahezu vollständig aus Kan zu bestehen. Diese sind allerdings keineswegs mehr die schlichten und einfältigen Kreaturen, welche in Siegelstatt konstruiert wurden. Es scheint so, als haben die Urzweifler mannigfaltige Veränderungen an den Kan vorgenommen um diese zu effektiveren Waffen zu machen. Diese Veränderungen scheinen ganz besonders Valandriel von Tragant zu interessieren, welche im Lager der Entdecker Hof hält.

    6.5 DerKinderwunsch von Monstern

    Ein Gerücht besagt, dass Siedler die in der Spiegelwelt sterben für die Elemente verloren sind.Die Seelen können nicht zurück in den Kreislauf Terras, sondern werden von den Monstern die der Ratio dienen wie Früchte geerntet und zu Sklaven der Ratio gemacht.Da die Diener der Ratio, wie die anderen Verfemten, offenbar selbst keine Kinder bekommen können, schließlich haben sie sich von den Elementen abgewandt, verkrüppeln und misshandeln sie die gefangenen Seelen, um daraus pervertierte Produkte für ihre Nachzucht zu erschaffen. Diese wird dem Gerücht nach in Teichen wie Froschleich heran gezüchtet.

    6.6 DieZeitlinien der Welten

    Eine alte Legende besagt, dass die Zeit in der Spiegelwelt viel schneller vergeht als auf Mythodea. So war es den Urzweiflern einst möglich diese Welt zu erschaffen und dabei viel mehr Zeit zur Verfügung zu haben, als es der Plan vom „Pakt der Neun“ vorgesehen hatte. Nach der Versiegelung verliefen die Zeitlinien auf Mitraspera und in der Spiegelwelt weiterhin nicht parallel, sondern drifteten außeinander. Die Erben der alten Herrscher waren nach dem Weltenbrand für eintausend Generationen von Mythodea verbannt, doch wieviel Zeit ist in der Spiegelwelt vergangen? Zweitausend Generationen? Dreitausend Generationen? Die Anhänger der Ratio hatten in jedem Falle sehr viel mehr Zeit sich zu entwickeln und auf den nun kommenden Krieg vorzubereiten.

    7 Artefakte

    7.1 Die Gnade Aquas

    Schon im letzten Mitrasperanischen Herold konnte man von der geheimnisvollen Kugel, angeblich eine riesige Levanenperle, lesen, welche Aquas liebstes Kind bei sich trägt. Die an einigen Stellen lichtdurchlässige, aber ansonsten nur leicht im Licht des goldenen Wagens schimmernde Perle soll fast faustgroß und von heller Farbe sein. Die Herren der Tiefe selbst sollen angewiesen haben, diesen Gegenstand mit in die Spiegelwelt zu nehmen, um dort die Gnade Aquas zu verbreiten. Viel mehr ist nicht bekannt, denn anscheinend weiß auch das liebste Kind selbst noch nicht viel mehr darüber, da bisher kaum Zeit für Analysen und Gedankenspiele war.

    7.2 Schwerterder Elemente

    Bei deinen Mitreisenden wird immer wieder von den Waffen der Elemente, so genannten Schwertern der Macht gesprochen. Besonders die Geschichte aus dem vergangen Jahr, wo eine Gruppe Magier eins von ihnen geborgen hatte macht dich aufmerksam. Diese Magier aus der Zauberergilde im Banner des Trosses sollen zwar ohne das Schwert wiedergekommen sein, aber nun gezeichnet sein durch ein goldenes Schwert auf ihrem Handrücken.

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