Untoter Bürgerkrieg

  • Der Konflikt begann im Jahre 10 n.d.E. mit dem Brechen des Siegels der Ratio durch Argus und der damit verbundenen Auflehung gegen die Knochenkönigin, die bald unter ungeklärten Umständen verschwand. Der Krieg fand mit dem Sieg Igrainas of Barrenbay sein Ende, als es ihr gelang, in der Zweiten Schlacht an der Weltenschmiede im Jahre 17 n.d.E. den Thron der Knochenkönigin für sich zu erobern.

    Die Knochenkönigin, Schöpferin und Göttin des Untoten Fleischs, herrschte alleine über Ankor Mortis und die Lairdoms des großen Reiches im südlichen Siegel. Ihre unerschütterliche Macht erhob Kadaver zu endlosen Armeen und verlieh ihren treuesten Dienern große Macht, bis sich ausgerechnet ihre beiden treuesten Diener im Jahre 10 n.d.E. gegen sie stellten. Während Argus an der Weltenschmiede gegen den Befehl der ewigen Königin die Ratio befreite, nutzte das geistliche Oberhaupt der Untoten, der Ecclesius Maximus, die Gunst der Stunde um einen Bürgerkrieg in Ankor Mortis auszulösen und den Knochenthron für sich zu beanspruchen. Kurz darauf verschwand die Herrscherin des Untods.

    Der untote Bürgerkrieg dauerte bereits fünf Jahre und die Frontverläufe wirkten verschwommen, als Rakasha, die geflügelte Tochter der Knochenkönigin, die seit 7 Jahren als verschollen galt, im Jahre 15 n.d.E. überraschend wieder aufgetauchte. Man deutete ihr Wiedererscheinen, als Versuch, ihre Mutter aus den Fängen des Untergangs zu retten. Dies umso mehr, als in der untoten Hohld sich die Rebellen des Letzten Banners, die weiterhin treu zur Knochenkönigin standen, gegen die Truppen des Usurpators von Ankor Mortis verzweifelt zur Wehr setzten. Als Siedler dort im Jahre 16 n.d.E. eintrafen, war das Letzte Banner eine ständige Bedrohung und konnte aber weitgehend aus den Lagern vertrieben werden. Ein maßgeblicher Schlag gegen ihre Anführer in Form des Earls, der Heiligen Rakasha oder ihrem Champion, konnte jedoch nicht durchgeführt werden. Immerhin gelang es den womöglich letzten Equilibrius, der in der Hohld operierte, zu vernichten.

    Die vier Lairdoms kehrten indes aus der Spiegelwelt zurück, doch war es zunächst unklar, wie sich Igraina, Emeline und die anderen Lairds positionieren würden. Den Reihen Igrainas schloss sich auch der ehemalige Ignis Rachegeist Merth'yar, der den Wettstreit mit seiner ewigen Widersacherin Cerenna im Jadekrieg verloren hatte, an. Während er also dem Untod anheim fiel, wurde Cerenna von den Streitern der Elemente zu einer fast göttlichen Form verholfen und wurde so etwas wie die Schutzpatronin der Jäger. Die von Cerenna aus der Untoten Gefangenschaft befreiten Naldar, traten fortan als eine Vaharin’Phobaran genannte Fraktion auf und erwiesen sich gemeinsam mit den aus den Reihen der Siedler rekrutierten Urr’gulnar als erbitterte Kämpfer gegen das Untote Fleisch – auch wenn sie bei allen Vertretern außerhalb der Aeris- & Aqua-Fraktionen mit einer gewissen Skepsis betrachtet wurden.

    All diese Entwicklungen konnten jedoch Igrainas Aufstieg zur neuen Knochkönigin nicht verhindern. Indem sie die Schwächung Rakaschas in der Hohld konsequent ausnutzte, gelang es ihr, auf dem Zweiten Feldzug an der Drachenschmiede im Jahre 17 n.d.E. zur neuen Knochenkönigin aufzusteigen und die Macht des Untods hinter sich zu vereinen.





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