17.2.105 Versuche an den Sephor'Assil

  • 17.2.105

    1 Versuchean den Sephor’Assil

    Inhalt

    Anlieferung neuer Versuchspersonen

    Anmerkung zu der Versuchsreihe der Energieübertragung

    Entsorgungsprotokoll

    Anmerkungen zu den körperlichen Untersuchungen der Sephor’Assil


    Anlieferung neuer Versuchspersonen

    Ein besonderes Geschenk konnte heute in Empfang genommen werden.

    Das Aquavolk, welches uns heute zur Verfügung gestellt wurde, ist auch mir bisher noch nicht bekannt. Aber es verfügt über einige scheinbar interessante Fähigkeiten. Alle sind mit stabilen Knebeln angeliefert worden. Als ich einen der Knebel entfernte, fing das Objekt sogleich an Töne von sich zu geben.

    Ich mag es ungern Gesang nennen, denn in meinen Ohren klang es ausschließlich disharmonisch und unvollständig.

    Als sich Sim Sin’karaleth dazu gesellte, musste ich leider feststellen, dass die Herrin eine ungewohnte Begeisterung für den Gesang an den Tag legte. Sie lauschte mehrere Stunden dem Gesang, bevor das Objekt fortgeschafft worden ist.

    Ich habe angewiesen, dass kein Sephor’Assil ohne Knebel transportiert werden darf. Mir gefällt der Einfluss ihres Gesanges nicht.

    Persönliche Abschrift Neheb’Ka’Men’thu




    Anmerkung zu der Versuchsreihe der Energieübertragung

    Ich mag es kaum zu glauben, dass wir mit unseren Experimenten soweit fortschreiten konnten. Die Seelen der Edalphi haben sich als stabiler erwiesen, als ich es jemals zu träumen gewagt habe. Die Überlebensrate ist stark abhängig von der Geschwindigkeit der Übertragung. Wäre uns das schon vorher bewusst gewesen, hätten einige kostbare Objekte eingespart werden können.

    Sim Sin’karaleth verlangt seit einigen Tagen explizit nach Edalphi mit eingeleiteter Aqua Energie. Objekte benötigen mehrheitlich mehrere Stunden sich an ihren neuen Zustand zu gewöhnen.

    Daher muss immer eine gewisse Zeit im Voraus geplant werden.

    Wird dann ihren Körpern gestattet, die Energien wieder loszulassen, dauert es zumeist Tage bis der Ursprungszustand erreicht ist.

    Gerade die zweite Phase scheint unangenehm zu sein. Im Gegensatz zu anderen der niedrigen Völker verfügen die Edalphi über weniger ausgebildete Gesangsfertigkeiten. Zumeist verstummen ihre Stimmen nach einigen Stunden und sie winden sich fortan wortlos vor Schmerzen.

    Auf Anweisung Sim Sin’karaleth müssen alle Edalphi, die bereits als Versuchsobjekt an diesem Experiment teilgenommen haben, fest fixiert aufbewahrt werden. Die Verlustrate könnte sonst noch das ganze Experiment gefärden.

    Persönliche Abschrift Neheb’Ka’Men’thu




    Entsorgunsprotokoll

    Auf Befehl Sim Sin’Karaleths werden am heutigen Tage die aggressivsten unter den Sephor’Assil hingerichtet werden und ihre Energien genutzt das instabile Sekhem Netzwerk im Labor zu stabilisieren.

    Erste Untersuchungen haben ergeben, dass 12 Objekte ausreichen sollten.

    Die Sephor’Assil werden aus Gründen der Sauberkeit im Labor ertränkt und für weitere Untersuchungen wiederverwertet.

    Ihre Energien werden durch Sekhem Modulatoren gebündelt und danach weitergeleitet.




    Nachtrag

    Es mussten doch mehr Sephor’Assil genutzt werden, als geplant. Ich hoffe es fällt in der großen Masse nicht auf, dass mehr genutzt worden sind, als veranschlagt.




    Persönliche Abschrift Neheb’Ka’Men’thu




    Anmerkungen zu den körperlichen Untersuchungen der Sephor’Assil

    Die Versuchsreihen laufen erfolgsversprechend. Insgesamt hat sich dieses Aquavolk als bedeutend widerstandsfähiger herausgestellt, als ich am Anfang vermutet habe. Besonders die starken Selbstheilungskräfte haben mich überzeugt, dass sie die geeigneten Objekte für weitere Versuchsreihen sind. Ich glaube fest daran, dass ich der Verlust bei diesem Volk unter 10 Objekten auf 100 halten wird. Gerade wenn ich mich an die Ankorianer zurückbesinne, wird uns das den Vorteil geben, welchen wir brauchen.

    Gerade werden die letzten 10 Objekte in den Raum gebracht und fixiert, wenn mindestens einer überlebt, kann ich mit guten Nachrichten vor Sim Sin’karaleth treten.

    Ich denke ich werde dieses Mal mehr Wert darauf legen, erst weiter zu arbeiten, wenn die vorigen Wunden ganz verheilt sind.

    Persönliche Abschrift Neheb’Ka’Men‘thu

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